In der Schülerbücherei traten vier Mädchen aus der Klassenstufe 6 im Schulentscheid des bundesweiten Vorlesewettbewerbs gegeneinander an. Zuvor hatten sie sich in ihren Klassen als beste Leserinnen durchgesetzt.
Lesen als Kino im Kopf
Der Vorlesewettbewerb des deutschen Buchhandels wird seit 1959 ausgerichtet. „Wir möchten keineswegs gegen die digitale Moderne ankämpfen“, betont Silvia Hinsberger, Lehrerin in der Stufe 6 und Mitorganisatorin, sondern das Buch als Reise in fremde und fantastische Welten erlebbar machen. Bewertet wird deshalb nicht nur fehlerfreies, sondern vor allem betontes Vorlesen – die Fähigkeit, das Publikum in den Bann zu ziehen.
Alle Teilnehmerinnen wählten Fantasy-Literatur, darunter Harry Potter, „Die Hüter der flüsternden Schlüssel“ und „Das Tor zur Dracheninsel“.
Die Jury
Der Jury gehörten Silvia Hinsberger, Deutschlehrerin Jessica Müller (Klassenstufe 6), Schulleiter Michael Sticher, Deutschlehrerin Nina Biehler, die Vorjahressiegerin sowie zwei angehende Abiturientinnen und Abiturienten an. Nach ausführlicher Beratung stand die Siegerin fest: Mit der Fantasy-Geschichte „Das verbotene böse Buch“ von Magnus Myst gelang es ihr besonders gut, eine spannungsgeladene Stimmung zu erzeugen.
Die Siegerin war vorgesehen, die Gemeinschaftsschule Marpingen Ende Februar beim Kreisentscheid in St. Wendel zu vertreten.


